Die Bürgerinitiative Leinemasch ist ein als gemeinnützig anerkannter Verein.

Ziel ist der Schutz der Leinemasch als wertvolle Naturlandschaft mit Landschafts- und Naturschutzgebieten. Im Zusammenhang mit dem Bundesstraßenbau, vertreten durch das Landesplanungsamt Niedersachsen, kommt es immer wieder zu unverhältnismäßigen Eingriffen in die Natur. Dies kontrolliert seit Jahrzehnten praktisch niemand.

Derzeit ist die unnötige Verbreiterung des Südschnellwegs im Westabschnitt (Teil der Leinemasch im Stadtgebiet Hannovers) besonders im Fokus, da hier sofort durch eine Plananpassung/Teilaufhebung nur noch durch die Politik und die Gerichte eingegriffen werden kann.

Das Verfahren und die Fehler werden protokolliert, Akteneinsicht genommen und Verantwortliche sowie die Presse informiert. Wir sind um fachkundige Vorschläge an die Politik bemüht.

Ziele und Aufgaben im Einzelnen:

– Schutz der Leinemasch

– Verhinderung der Verbreiterung des Südschnellwegausbaus im Westabschnitt der Leinemasch durch Anpassung/Vereinfachung des Planfeststellungsbeschlusses für den Westabschnitt. Nur Erneuerung der Brücken und geringfügige Anpassung für Rettungsgasse, Tempo max. 80km/h, Schutz der Natur, des Waldes und des Naherholungsgebietes

– Führung und Unterstützung von Fachpetitionen beim Landtag und beim Bundestag sowie anderer Petitionen

– Anwohneraktionen, Baumpatenschaften, Konzertveranstaltungen, Diskussionsveranstaltungen

– Die Verein ist parteiunpolitisch.

– Schwerpunkte in der Region

– Überwachung der Baustelle Südschnellweg bezüglich Einhaltung umweltrechtlicher Auflagen

– Vorbereitung des Fachprotestes gegen den Ausbau der B65 von Bad-Nenndorf nach Peine nach dem Bundesverkehrswegeplan2030 im weiteren Verlauf des Südschnellwegs (B65), sogenannte Südautobahn

– Prüfung der Planungen beim Westschnellweg

– Einsatz für eine Änderung der Kommunalverfassung, um den Bezirksräten (kommunalverfassungsrechtliches Organ ähnlich dem Stadtrat) ein Veto-Recht bei zustimmungsbedürftigen Baugenehmigungen sowie Planfeststellungsverfahren im Bezirk zu geben, wie dies schon lange in NRW der Fall ist.

– Akteneinsichten nach den Bürgerinformationsgesetzen

– Einholung von Fachgutachten

– Kommunikation mit Abgeordneten und Verwaltung zur direkten Aufklärung der Bevölkerung im Vorfeld über den Sachverhalt von Fachplanungen

– parteiunabhängige Unterstützung der Verkehrs- und Energiewende zur Verbesserung der Lebensqualität

– Kontaktaufnahme, Abstimmung mit anderen Institutionen und Gruppen. Sammlung der Erfahrungen gegen unverhältnismäßiges Verwaltungshandeln

– Unterstützung der Bürger und Anwohner sowie der Vereine

– Unterstützung von Klagen und außergerichtlichen Verhandlungen

– Bündelung der Argumentation von Interessengruppen

– geordneter Presseauftritt mit medialen Fachleuten

– Sammlung von Informationen und Geschichte zur Leinemasch